Bei im sint wier gerne

benni1Benni freut sich immer auf die Ferien bei Opa Anton. Das hat er auch in einem Schulaufsatz geschrieben:
Bei im sint wier gerne.

Leider hat er dafür drei rote Striche kassiert. Ärgerlich! Aber Frau Singer hat einen guten Tipp, wie man diese Wörter in den Griff kriegt.

 

Drei Mal langes -i-

Im Deutschen gilt die Schreibweise -ie- für den Langvokal []. Aber einige sehr wichtige Wörter halten sich nicht daran.

Frau Singer heftet Wortkärtchen an die Magnettafel:
die | dir | ihn | mir | wie | wir | ihr | nie | ihm | sie

Die Kinder sollen vergleichen, wie in diesen Wörtern das [] geschrieben wird. Nun wird eifrig hin- und hergeschoben und schießlich ist eine Tabelle entstanden:

ihm
ihn
ihr
mir
dir
wir
die
sie
wie
nie

Emma hat eine Idee. Man könnte noch dazuschreiben, dass -ih- immer vorne steht und -ie- immer hinten. In der Mitte ist es ein einfaches -i-.
So wird’s gemacht, und alle Kinder malen eine Tabelle in ihr Heft.

vorne –ih innen –i hinten –ie
ihm
ihn
ihr
mir
dir
wir
die
sie
wie
nie

Benni schaut sich nochmal seinen Aufsatz an. Zwei rote Striche hat er jetzt verstanden. Da ist aber noch einer unter „sint“. Das [t] am Ende hört er genau. Verlängern kann er das Wort aber nicht.

Frau Singer heftet noch zwei Wörter an die Tafel, sind und seid. Das -d- hat sie unterstrichen. Aha, das muss man sich also extra merken.
Die Kinder bilden Sätze mit den Tabellenwörtern und sind und seid:

Wir sind in der Schule.
Sie sind bald zurück.
Mir sind die Aufgaben zu schwer.
Ihr seid müde.
Seid ihr alle da?

 


Barbara Heuberger | Lizenzversion CC-BY-SA


 

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